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Newsarchiv

14.07.2020

Das Junge Forum im bvvp warnt PiA davor, Vertragsergänzungen oder neue Verträge zur Vergütung auf Basis der Übergangsregelungen für PsychotherapeutInnen in Ausbildung zu unterschreiben.

Der Hintergrund: Bei der Umsetzung der Übergangsregelungen für PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) in Deutschland gibt es derzeit noch einige Unsicherheiten. Zum Thema der zugesagten Vergütung mit 1.000,- Euro in der praktischen Tätigkeit erschien vor kurzem eine Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer.

Doch vor allem zur Umsetzung der ebenfalls zugesagten Honorarbeteiligung in der praktischen Ausbildung in Höhe von 40 Prozent bestehen weiterhin Unklarheiten. Zunächst ist ungeklärt, ob die Regelung seit Ende November 2019 oder erst ab September 2020 gelten wird. Darüber hinaus ist ungewiss, für welche Leistungen – abgeleistete Therapiestunden oder alle über EBM abgerechneten Leistungen – PiA mit 40 Prozent beteiligt werden. Weiterhin fraglich ist auch, inwiefern PiA selbst die Auszahlung der Honorarbeteiligung bei den Instituten als ihren Vertragspartnern einfordern und rechtlich diesen gegenüber Ansprüche geltend machen können. Verschiedene Rechtsgutachten kommen hier zu unterschiedlichen Auslegungen. Der Wille des Gesetzgebers bei Schaffung dieser Regelung ist nicht eindeutig genug formuliert worden.

Aus diesem Grund setzt der bvvp sich nun auf verschiedensten Wegen für die Klärung dieser offenen Fragen ein. Der bvvp warnt PiA dringend davor, vor Abschluss dieses Klärungsprozesses, Vertragsergänzungen oder neue Verträge zu unterschreiben, da dies zu ihrem Nachteil sein könnte.

Bitte geben Sie / gebt diese Information an möglichst viele Ihnen / euch bekannte PiA weiter.

PiA-Mitglieder des bvvp können sich mit Fragen an junges-forum@bvvp.de wenden.

Ihr/Euer Junges Forum im bvvp


10.07.2020

BPtK-News I Covid-19-Sonderregelungen für Privatversicherte verlängert – Videobehandlung und Abrechnung der Hygienepauschale weiter möglic

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab sofort finden Sie auf der Homepage der Bundespsychotherapeutenkammer unter https://www.bptk.de/covid-19-sonderregelungen-pkv-verlangert/ eine News zur Verlängerung der Covid-19-Sonderregelungen für Privatversicherte.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand bvvp-BW


02.12.2019

bvvp unterstützt Petition „Mehr Personal für psychische Gesundheit“: Jetzt können Sie unterzeichnen!

Liebe Mitglieder,

der bvvp unterstützt eine wichtige Bundestags-Petition des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. (BApK) für mehr Personal in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken, die Sie jetzt unterzeichnen können: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_09/_24/Petition_99626.nc.html.

Lesen Sie hier die gesamte Meldung des Bundesvorstandes.


18.10.2019

Info Kompakt zur Praxisanstellung

Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte . Kein Mitglied? Werden Sie Mitglied bei uns

04.10.2019

Skifreizeit im Januar 2020

Liebe Mitglieder,

Wir laden Sie und Ihre Familie herzlich zu unserer Skifreizeit  im Januar 2020 auf dem Golm im schönen Montafon (Österreich) ein.

Weitere Informationen zur Reise und Anmeldung finden Sie im Anhang.Achtung! Wer zuerst bucht, hat die besseren Chancen sein Wunschzimmer zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Dwornicki

http://bvvp-bw.de/wp-content/uploads/2019/10/bvvp-Skifreizeit-Golm-Jan-2020-1.pdf


10.09.2019

Info zur Meldung der Praxiszeiten

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die KV hat an alle Niedergelassenen ein Schreiben zu den neuen Bestimmungen der Mindestsprechzeiten und zu den notwendigen Angaben der Praxis auf der Homepage der KV verschickt.
Hintergrund ist das neue Gesundheitsgesetz, das nun 25 statt 20 Stunden an Mindestzeit, die ein voller Sitz der Patientenversorgung zur Verfügung steht, fordert. Bei halben Sitzen reduziert sich diese Zeit auf die Hälfte. Wir hatten darüber ausführlich informiert.
Außerdem schreibt das neue Gesetz vor, dass diese Zeiten einer Praxis auf der Homepage der KV in der Arztsuche veröffentlicht werden müssen.
Was gibt es nun zu tun?

  • Prüfen Sie auf der Homepage der KV in der Arztsuche, welche Zeiten bei Ihrer Praxis angegeben sind. Jede Praxis hat dort einen Eintrag!
  • Es müssen zwingend bei vollen Sitzen 25 Stunden und bei halben Sitzen 12,5 Stunden angegeben werden, die potentiell mit Patienten belegt werden können. Ob diese dann tatsächlich gefüllt werden, hat mit dieser Meldung nichts zu tun!
  • Die ausschließliche Angabe „nach Vereinbarung“ ist nicht mehr zulässig.
  • Sie können aber neben den Zeiten den Zusatz angeben „Termine innerhalb dieser Zeiten nur nach telefonischer Vereinbarung“
  • Das Angebot der Behandlungszeiten hat nichts zu tun mit der Meldung der telefonischen Erreichbarkeitszeiten. Auch diese sind zu finden in der Arztsuche bei der jeweiligen Praxis, aber unter einer anderen Rubrik.
  • Wenn die Zeiten bei Ihnen passen, dann müssen Sie nichts tun.
  • Falls nicht: Änderungen können Sie vornehmen unter:
    https://www.kvbawue.de/meldeformular
  • Offene Sprechstunden sind für Psychotherapeuten keine Pflicht und müssen folglich auch nicht angegeben werden
  • Wenn Sie keine Homepage haben, dann reicht erstmal die Veröffentlichung der Zeiten auf der Homepage der KV. Wir gehen nicht davon aus, dass die KV die Praxisschilder kontrollieren wird.
    Der Gesetzgeber hat leider auch den Auftrag der genaueren Prüfung der Versorgungsaufträge durch die KVen vorgegeben. Die niedrigste und einfachste Stufe, auf der dies stattfinden kann, ist die Sichtung der Zeiten der Praxen in der Arztsuche.
    Deshalb ist es so wichtig, dass Sie hier unbedingt die Mindestzeiten erfüllen!!
    Und noch ein Hinweis: Die Regelungen haben wir nicht der KV zu verdanken, sondern dem Gesundheitsminister. Die KV muss die Gesetze umsetzen, und der Gesetzgeber drängt die Selbstverwaltung immer mehr in die Rolle der „Polizei“ und Kontrollinstanz.
    Wir sind mit der KV im Gespräch und setzen uns als berufspolitische Vertreter dafür ein, die beste Lösung für die Mitglieder zu finden. Erfreulicherweise zieht die KV mit uns an einem Strang auf der Suche nach möglichst wenig drangsalierenden Lösungen.
    Erfreulich ist dies alles jedenfalls trotzdem nicht.
    Herzliche Grüße
    Ihr bvvp-BW Vorstand
    Ulrike Böker“

14.08.2019

Mitgliederversammlung verschoben

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Leider gibt es eine Verzögerung im Verschmelzungsprozess unserer Verbände. Dadurch können wir nicht – wie Ihnen bereits angekündigt – am 23. September unsere Verschmelzungssitzung abhalten. Aber wir sind aktiv.

Stand heute ist folgender: Beim Registergericht Freiburg ist der Antrag auf Eintragung des bvvp-BW in das Vereinsregister beantragt. Dadurch wird aus dem bisherigen bvvp-BW der bvvp-BW e.V. Mit diesem eingetragenen Verein werden im Herbst unsere vier Regionalverbände verschmelzen auf der Grundlage des sog. Verschmelzungsvertrages. Dieser wird vor einem Freiburger Notar geschlossen durch die zur Vertretung berechtigten Vorstandsmitglieder des jeweiligen Verbandes. Damit liegt ein gültiger Verschmelzungsvertrag vor.

Danach werden in allen vier Mitgliederverbänden außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, in denen die anwesenden Mitglieder mit einer 3/4-Mehrheit ihre Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag geben müssen in Anwesenheit eines Notars. Dies ist der sog. Zustimmungsbeschluss. Durch diesen Zustimmungsbeschluss tritt dann die Verschmelzung des jeweiligen Verbandes mit dem bvvp-BW e.V. zum 1. Januar 2020 in Kraft. Den Zustimmungsbeschluss hatten wir im vvpnw bereits für den 23.09.2019 geplant, können ihn aber nun wegen Verzögerungen beim Erstellen der Verträge nicht durchführen.

Wir planen diese Sitzung für Oktober oder November, so dass nach aller Voraussicht wie geplant die Verschmelzung zum 1. Januar 2020 vollzogen werden kann. Die Einladung dazu werden wir Ihnen rechtzeitig zuschicken.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Miller, Mathias Heinicke


06.08.2019

Beitragseinzug im August 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Verschmelzung unserer Verbände ist in Vorbereitung. Das Einzugsverfahren des Mitgliedsbeitrags wird damit vereinheitlicht. Deshalb ist der Einzug des hälftigen Mitgliedsbeitrags nicht Anfang Juli erfolgt, sondern wird im August stattfinden. Wir hoffen, dass alles gut funktionieren wird.

Einen schönen Sommer und herzliche Grüße

Ihr vvpnw-Vorstand


02.07.2019

„Psychologists for future“ auf der bvvp-Homepage? – ein Widerspruch

„Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Ja, da würden wir uns ganz schon ärgern.“(Marc-Uwe Kling)

Soweit, so richtig. Aber gehört ein Statement „Psychotherapists for Future“ auf die Homepage eines Berufsverbandes? Ich meine: Nein! Es ist unsere ureigenste Aufgabe als Therapeut nicht zu werten, keine Ratschläge zu geben, unsere private Meinung zurückzuhalten. Wir verhelfen der Meinung der Menschen zur Geburt, wir helfen bei der Meinungsfindung, helfen, das eigene Ziel zu finden und wir unterstützen dabei, selbst Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In diesem Sinn sollten wir auch als Berufsverband ein Vorbild sein. Wir dürfen unsere Position nicht missbrauchen und durch wertende Aussagen eine Richtung vorgeben. Unsere Patienten wollen uns in die Retterrolle drängen. Wir, in den helfenden Berufen, werden oft genug verführt, diese auch zu übernehmen. Nur ist diese Übertragung zu bearbeiten und nicht auszuagieren. Dies Prinzip ist richtig, und sollte auch auf der Metaebene des Berufsverbandes nicht aufgegeben werden.

Die Angst um das Klima mag berechtigt sein. Aber es gibt auch noch die Angst um die Vermüllung der Meere, Angst vor 5G, den Flüchtlingen, dem Aussterben der Bienen … Wollen wir da überall Position einnehmen? Das Klima ist schon lange als Thema bekannt. Erst, seit sich Kinder zu Wort melden, ist es plötzlich wichtig? Wahrscheinlich ist es jetzt erst emotional geworden. Plötzlich bekommen wir kollektive Schuldgefühle. Statt jetzt auf so einen billigen, nichtssagenden Slogan einzugehen, sollten wir an die Umwelt denken, wenn die lieben Kleinen mal wieder mit dem SUV direkt vor der Schule abgesetzt werden, wenn wir Ihnen eine Pampers umbinden und die Blumenwiese aus Angst vor Bienenstichallergien durch ein steriles Kiesbeet tauschen. 

Sicher ist, wir sollten den Menschen helfen, mit den Ängsten umzugehen. Auch mit der Endlichkeit des Lebens (auch auf der Erde) und mit der eigenen Verantwortung dafür. Aber eben ohne konkrete Vorgaben, was richtig oder falsch ist. Auch, wenn ich persönlich mit Marc-Uwe Klings Zitat konformgehe und letztlich das Ziel oder die Nebenwirkung attraktiv finde, gehört unsere Meinung – unabhängig von der persönlich gefühlten Wichtigkeit – nicht auf unsere Homepage.


26.06.2019

Trauer um Trudi Raymann

Der VVPNW trauert um Trudi Raymann, die am 24.06.19 im Alter von 67 Jahren gestorben ist.
Trudi Raymann war Diplompädagogin und analytische und tiefenpsychologisch orientierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Nach dem Studium der Sozialpädagogik in Tübingen war sie langjährig an psychologischen Beratungsstellen tätig und seit 1994 niedergelassen in eigener Praxis in der Stuttgarter Innenstadt.
Frau Raymann war seit Gründung des vvpnw im Vorstand aktiv. Sie verfügte über umfassende Kenntnisse in den unterschiedlichsten Themenbereichen, die sie mit kritischem Urteilsvermögen analysierte und ihre Ansichten fundiert nicht nur im vvpnw vertrat. Detaillierte Information und Hilfsbereitschaft gegenüber den Kolleginnen und Kollegen im Verband waren ihr immer ein großes Anliegen.
Als Mitglied des Errichtungsvorstandes und des ersten Vorstandes war sie zwischen 2000 und 2005 sehr intensiv am Aufbau der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beteiligt und war bis zuletzt (2018) Mitglied der LPK-BW-Vertreterversammlung.

Mit Trudi Raymann verliert der bvvp eine engagierte Streiterin für die Belange der Psychotherapeuten, insbesondere der KJP im Verband.
In ihrer Art, Dinge gründlicher zu durchdenken, ihrem Mut zu klarer Positionierung und ihrer konstruktiven Widerständigkeit hat sie zum lebendigen innerverbandlichen Diskurs und zur Entwicklung des bvvp mit beigetragen.

Allen Angehörigen und Freunden von Trudi Raymann möchten wir unser tiefes Mitgefühl aussprechen.

Dr.Katharina Miller , Mathias Heinicke